Der Islamische Staat und die kurdische Revolution. Was passiert in Rojava?

Dienstag, 8.10., 16:00 Uhr, Raum JK 28/122 (Silberlaube)

In Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) hat sich seit 2012 ein fortschrittliches Projekt entwickelt, welches auf Basisdemokratie, Säkularität und Geschlechterbefreiung basiert. Während man sonst aus dem Nahen Osten vor allem Katastrophenmeldungen vernimmt, entwickelt sich dort mit dem kurdischen Autonomieprojekt der Versuch jenseits des Nationalstaats und ethnischer oder religiöser Spaltung eine freie und demokratische Gesellschaft aufzubauen.
Leider gibt es mittlerweile auch von dort schreckliche Nachrichten: Der fundamentalischte Islamische Staat steht trotz heldenhafter Gegenwehr kurz davor die kurdische Großstadt Kobanê einzunehmen, ein Massaker und dem demokratischen Aufbruch in Nordkurdistan einen schweren Schlag zu versetzen.
Mit dieser Veranstaltung soll ein Überblick gegeben werden über die aktuelle Lage und die Grundzüge des kurdischen Autonomieprojekts. Außerdem soll auf die Rolle der Türkei und der deutschen Regierung eingegangen werden.

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