Kritik der unternehmerischen Hochschule

Entfällt wegen Krankheit des Referenten

Mittwoch, 8.10., 16:00 Uhr, Raum JK 28/112

Spätestens seit der Bologna-Reform ist die voranschreitende Ökonomisierung des Bildungssektors auch unter Studierenden ein heiß diskutiertes Thema geworden. Anstatt die Freiheit und Vielfalt der Wissenschaft zu gewährleisten, ist die Politik dazu übergegangen die Universitäten marktwirtschaftlichen Zwängen und Einschränkungen zu öffnen. Das Leitbild dafür ist die „unternehmerischen Hochschule“. Der autoritär-neoliberale Umbau der Hochschulen ist mittlerweile mächtig vorangeschritten – Exzellenzinitiative und Bologna-Prozess lassen grüßen. Betriebswirtschaftlichen Effizienz steht ganz oben und die „Steigerung der ökonomischen Wettbewerbsfähigkeit“ ist das Nonplusultra. Und ohne so genannte Drittmittel geht gar nix.

Diese Entwicklung wurde insbesondere an der FU Berlin stark vorangetrieben. Der ehemalige Präsident Lenzen freute sich schon 2006 darüber, dass die FU zu „unternehmerischsten Hochschule Deutschlands“ gewählt wurde.

Gegen diese Ökonomisierung der Hochschulen tritt unser Referent Torsten Bultmann ein. Er ist Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sein Verein setzt sich seit seiner Gründung 1968 für eine Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung ein.

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