Ohne Privatheit keine Freiheit – Die Verteidigung gegen Überwachung im digitalen Zeitalter

Mo, 13.10. um 16h in JK 31/124

Ohne Privatheit keine Freiheit – Der Schutz vor exzessiver Überwachung im digitalem Zeitalter

Durch die von Edward Snowden veröffentlichten Dokumente ist bekannt geworden, dass sich NSA, GCHQ und andere Geheimdienste nahezu unbegrenzten Zugang zu E-Mails, Mobilfunkdaten und die Internetaktivitäten von Millionen Menschen verschafft haben. Daten in bisher nicht gekanntem Umfang werden den Enthüllungen zufolge über lange Zeiträume gespeichert und können jederzeit ausgewertet werden. Auch deutsche Stellen sind an der Überwachung beteiligt: Die Rolle von BND und Bundesverfassungsschutz und der Umfang ihrer Zusammenarbeit mit der NSA und anderen ausländischen Geheimdiensten sind noch nicht geklärt. Gleichzeitig gibt es weiterhin Bestrebungen, die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland und Europa wieder einzuführen.

Ohne einen konkreten Anlass gegeben zu haben, kann so jeder Mensch zum Ziel staatlicher Überwachung werden. Vor welche Herausforderungen stellt uns das als Gesellschaft? Welche Rolle spielen dabei die Menschenrechte? Auf welche Art und Weise kann ein Mensch sich und andere schützen?

In einem Workshop von Amnesty International wollen wir uns dazu austauschen. Dabei werden wir Euch zum einen über unsere Arbeit zu dem Themengebiet informieren. Zum anderen wollen wir Eure Ideen aufnehmen und mit Euch Möglichkeiten diskutieren, wie Ihr Euch engagieren könnt.

Eine Veranstaltung der FU-Hochschulgruppe von Amnesty International

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